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EDIT Buchclub: April Edition

Willkommen im EDIT Buchclub! Das ist eine Ecke des Internets, wo man sich jeden Monat zum Lesen inspirieren lassen kann: wir haben 4 Kategorien, sodass für alle etwas dabei ist. Wenn dich etwas interessiert, kannst du einfach auf das Bild klicken und los lesen!


EDIT beansprucht keine Rechte an den beigefügten Bilder. Sie dienen lediglich als Bildzitate. Affiliate Links.


Wenn man etwas lernen möchte



Da Frauen in Geschichtsbücher extrem stark unterrepräsentiert sind, haben wir zum zweiten Monat in Folge ein Buch, das genau über dieses Thema redet. Diesmal geht’s um 100 Nasty Women of History von Hannah Jewell. Der Titel ist inspiriert von einer Aussage des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump (von wem auch sonst?) – es handelt sich eben um Frauen, die sich trotz der patriarchalen Gesellschaftsstrukturen getraut haben, etwas anderes zu machen als ,,nur Frau sein,’’ was immer das auch bedeuten sollte. In dem Buch finden sich kurze und humorvolle Geschichten über Politikerinnen, Künstlerinnen, Königinnen, Komponistinnen und vieles mehr. Wer ein bisschen schmunzeln aber sich gleichzeitig die Dysbalance der den Geschlechtern zugeteilten Rollen vor Augen führen möchte, findet in diesem Buch genau das Richtige.


Wenn man alles im Leben hinterfragen möchte



1984 von George Orwell ist ein Buch, das absolut jeder in der westlichen Hemisphäre lebender Mensch mindestens einmal gelesen haben sollte. Inspiriert von dem eisernen Vorhang und den Geschehnissen in der Sowjetunion, erzählt Orwell eine Geschichte des absoluten Totalitarismus – alles unter dem wachsamen Auge der Großen Bruders. Angsteinflößend ist es, ja. Aber wer in der goldenen Bequemlichkeit einer freien Demokratie aufgewachsen ist, sollte es auf jeden Fall lesen – es erwäckt nicht nur eine riesige Dankbarkeit gegenüber der eigenen Situation, sondern ermöglicht es einem, mit Menschen, die heute noch in sehr ähnlichen Situationen zu denen des Buches leben, besser zu emphatisieren. 1984 ist weder bequem noch schön zu lesen – es ist aber vor allem in den Jahren, wo in Europa wieder ein tatsächlicher Angriffskrieg, geführt von einem großen Symphatisanten der Sowjetunion, stattfindet, absolut unverzichtbar.


Wenn man wirklich lachen möchte (aber auch den Mörder erraten will!)



Es wird schwierig, eine charmanteres Buch zu finden, als The Thursday Murder Club von Richard Osman. In dem Buch wird zwar jemand ermordert, dies ist aber zweitrangig – hauptsächlich geht es um 4 Altenheimbewohner, die im Kopf alles andere als alt und langweilig sind. Die gutgläubige Krankenschwester Joyce, Ex-Spion Elizabeth, Politikaktivist Ron und Psyschologe Ibrahim sind der Thursday Murder Club: bisher haben sie immer nur fiktive oder alte Fälle zu lösen versucht - wenn es im Altenheim jedoch einen echten Mord gibt, können sie ihre Fähigkeiten endlich in der Realität ausleben. Das Buch ist derart humorvoll und herzlich, dass das Lesen eher wie ein Gespräch mit den coolsten Großeltern der Welt wirkt, als ein Mordmysterium. Und noch besser: es gibt zwei weitere Bände, sodass man noch viel mehr Zeit mit den vier Freunden verbringen kann.


Wenn man einen guten Psychothriller sucht



Wer viel Thriller liest, kennt es – irgendwann ist das Ende doch absehbar. Dies ist bei The Silent Patient von Alex Michaelides definitiv nicht der Fall. Wie viele gute Psychothriller, spielt auch dieses Buch in einem psychiatrischen Krankenhaus – es handelt um ein Gespräch zwischen einem Arzt und einer Patientin, die aber nicht mehr reden kann. Warum, weshalb, wieso wird dann in auf den letzten Seiten aufgeklärt: aber so, dass man das Buch zuerst hinlegen und das Ganze ganz leise für sich verdauen muss.

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