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02.03: Lucky Girl Syndrome. Ganni Sport. Altkleidung aus EU in Afrika und Asien.


Wie man sich Erfolg zuspricht


Kaylee Brayne via unsplash.com

Es gibt wieder was neues aus der TikTok Welt – diesmal geht es um das sog. ,,Lucky-Girl Syndrom.’’ Dabei soll das ständige Wiederholen von Affirmationen und Mantren den Erfolg herbeiführen können, sodass die Personen von ständigem Glück begleitet sind, so ZDF. Der Grundgedanke dahinter ist nichts neues – dahinter steht die Idee des ,,Gesetzes der Anziehung.’’ In seinem Buch dazu beschreibt Autor Michael Losier das Gesetz als die Anziehung aller Dinge, Menschen und Situationen in das Leben, denen man Aufmerksamkeit und Energie gibt. Dabei ist aber zu beachten, dass es sich bei dem ,,Gesetz’’ im Gegensatz zu dem ,,Lucky-Girl Syndrom’’ um sowohl positive als auch negative Aspekte handelt. Während eine positive Einstellung bezüglich des eigenen Lebens im Grunde genommen nichts schlimmes ist, ist aber auch hier ein gesundes Maß an Pragmatismus zu empfehlen. Allein durch Gedanken sein ganzes Leben zu beeinflussen wird wohl nicht nur schnell abwechslungslos sein, sondern auch wirkungslos bleiben.




Ganni wird sportlich



Die dänische It-Marke ist bekannt für die coolen, lässigen Linien in Knallfarben oder Blumenmuster. Die gute Neuigkeit – jetzt kann man auch beim Sport den scandi-Stil tragen: es gibt jetzt Ganni Sport! Die Linie ist seit Feburar 2023 online und in ausgewählten Läden erhältlich und bietet eine Kollektion ,,verantwortlicher und hochleistungsfähiger’’ Kleidung an, so Fashion Network. Es gibt die Kleidung zwar in neutralen schwarz-grau-weiß Tönen (s. Bild), aber auch in den bunten Farben, in denen Ganni sich immer wieder bewiesen hat. Die Kollektion solll es den Trägerinnen ermöglichen, Bewegung in jeden Tag zu packen, indem man die Sportkleidung auch vor und nach dem Sport super chic tragen kann.






Altkleider-Exporte aus der EU: Probleme in Afrika und Asien


Annie Sprat via unsplash.com

In den letzten 20 Jahren hat sich die Menge der aus der EU exportierten Altkleidung verdreifacht, berichtet Fashion United über den Bericht der EU-Umweltagentur EEA. Dabei werden nach einer Analyse der UNO im Schnitt 3,8 Kilogramm Textilien pro Person in einem Jahr nach Afrika und Asien exportiert – der Grund dafür sind die begrenzten Recyclingkapazitäten in Europa. In Afrika oder Asien wird sie aufgrund der hohen Nachfrage nach billiger Kleidung aus Europa vor Ort hauptsächlich wiederverwendet, was aber nicht mehr verwendbar ist, landet in Müllhalden und Abfallkanälen. In besser organisierten Wirtschaftszonen kann die unbrauchbare Kleidung zumindest in Industrieputzlappen oder Füllmaterial verarbeitet werden. Das Problem dahinter ist jedoch, dass die Nachfrage die ständigen Exporte nicht abdeckt und somit riesige Altkleider-Müllberge entstehen, weit weg von Europa. Somit werden in Europa ab 2025 die Hersteller und Importeure der Textilien für das Sammeln und die Wiederverwendung ihrer Textilprodukte in die Verantwortung genommen.



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